Mazda weltweit - Die Anfänge

Fahrspaß lässt sich messen – sogar in der Länge


Bereits seit Ende der 60er-Jahre engagierten wir uns im Rennsport bei Langstreckenrennen. Sowohl der Cosmo als auch der R100 Coupé und der Mazda RX-7 gingen dort an den Start und bewiesen nachdrücklich die Zuverlässigkeit des Wankelmotors auch unter Extrembedingungen. Der RX-7 war es auch, der 1970 bei den 24 Stunden von Spa-Franchorchamp den ersten Sieg für uns herausfuhr – der erste für einen japanischen Hersteller überhaupt bei diesem traditionsreichen Langstreckenklassiker. In den 70er-Jahren folgten zahlreiche Siege in Japan, Australien und schließlich auch in den USA.


1991 gewinnt der Mazda 787B die 24-Stunden von Le Mans.


Den Höhepunkt unseres Rennsport-Erfolgs aber brachte das Jahr 1991: Ein Mazda 787B gewann das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Zum ersten – und bisher einzigen Mal – siegte hier ein japanischer Autohersteller. Und zum ersten Mal fuhr ein Fahrzeug mit Kreiskolbenmotor ganz nach oben aufs Podium. Beraten hatte uns damals übrigens Jacky Ickx, der sechsmalige Le Mans-Gesamtsieger. Eine Titelverteidigung wurde dem Mazda 787B allerdings verwehrt: Die FIA erteilte dem Kreiskolbenmotor für 1992 keine Zulassung mehr.


Heute sind es zumeist nationale Vertriebsgesellschaften, die für Mazda im Rennsport aktiv sind. So lief in Großbritannien die RX-8 Women Challenge, eine Rennserie speziell für weibliche Fahrerinnen. Und 2004 erfuhren auf der Teststrecke von Papenburg zwei Mazda RX-8 insgesamt 40 FIA-Rekorde.


Im Jahre 2013 gab es übrigens ein Comeback in Le Mans: Wir stellten unseren SKYACTIV-D 2.2 l Vierzylinder-Dieselmotor mit zweistufiger Turboaufladung Teams zur Verfügung, die in der LMP2-Klasse an den 24 Stunden von Le Mans 2013 teilnahmen. Mit dabei: Dempsey Racing mit Schauspieler Patrick Dempsey, der bei dem 24-Stunden-Klassiker bereits in der GT-Kategorie am Start war.

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