Mazda weltweit - Die Anfänge

Es bewegt sich was – in Richtung Fahrspaß


Im Jahr 1929 begannen wir mit der Herstellung von Werkzeugmaschinen. Doch schon zwei Jahre später, 1931, ging unser erster dreirädriger Lastwagen, der Mazda-Go, in Produktion. Zugegeben, heute würde man sagen ein Lastenmotorrad, aber so war das nun mal in den Anfängen der Mobilität. Und an Bewegung hatten wir von Beginn an Freude: Bereits 1936 fuhren sechs Mazda-Go zu Werbezwecken in Kolonne von Kagoshima nach Tokyo. Gemeinsam legten sie in 25 Tagen 2700 Kilometer zurück und gewannen unterwegs viele Herzen.


1931 ging der erste dreirädrige Lastwagen, der Mazda Go, in Produktion.


1940 entstand dann der erste Vierrad-Prototyp, ein Kleinwagen, der jedoch nie in Serie gehen sollte. Während des zweiten Weltkriegs ruhte die Mazda Automobilherstellung, stattdessen wurde die Maschinenbauproduktion wieder hochgefahren. Mit dem Abwurf der Atombombe am 6. August 1945 endete auch dieses Kapitel. Obwohl die Mazda Fabrik rund fünf Kilometer vom Zentrum Hiroshimas entfernt lag, war auch sie betroffen. Noch erhaltene Werkshallen wurden als Notlazarette genutzt. Und unser Hauptgebäude diente der Präfektur Hiroshima bis Juli 1946 als Verwaltungssitz der zerstörten Stadt.


Gleichzeitig bewiesen wir, was es heißt, niemals aufzugeben: Bereits 1949 exportierten wir die ersten dreirädrigen Lastwagen nach Indien. Und die Produktion boomte, denn die praktischen „Threewheeler“ waren steuerbefreit und konnten auch ohne Pkw-Führerschein gefahren werden. So hatten wir Ende der 50er-Jahre rund 30 verschiedene Typen im Angebot. 1958 ging parallel der erste Mazda Vierrad-Lkw in Serie. Doch die Ära der Lastendreiräder neigte sich ihrem Ende entgegen. Zeit für uns, etwas Neues auszuprobieren.

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