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Fahrzeugfertigung bei Mazda: Volle Produktionskapazität in japanischen Mazda Werken

28.06.2011
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Bei Mazda entspannt sich die Lage nach der Katastrophe im Nordosten Japans zusehend. Mazda konnte nun in seinen beiden japanischen Werken in Hiroshima und Hofu im Südwesten Japans, die 850 beziehungsweise 940 Kilometer vom Atomkraftwerk Fukushima entfernt sind, die Pkw-Produktion wieder in vollem Maße aufnehmen. Auch Überstunden und Sonderschichten laufen wieder auf normalem Niveau. Das Unternehmen geht davon aus, im laufenden Geschäftsjahr in Japan ein Produktionsvolumen von 900.000 Einheiten erreichen zu können.


Beide Mazda Werke im Südwesten Japans liefern wieder kompletten Bedarf für deutschen Markt

Die Mazda Motor Corporation gab zudem eine positive Prognose für den Zeitraum 1. April 2011 bis 31. März 2012 bekannt. Das Unternehmen rechnet mit Umsatzerlösen in Höhe von 2,19 Billionen Yen (rund 19,2 Milliarden Euro*) basierend auf einem Verkaufsziel von 1,3 Millionen Einheiten weltweit. Dies entspricht einer leichten Steigerung gegenüber den Verkaufszahlen des Vorjahres und wird zu einem operativen Gewinn von 20 Milliarden Yen (rund 175,2 Millionen Euro) und einem Nettogewinn von einer Milliarde Yen (rund 8,76 Millionen Euro) führen. Die positiven Prognosen basieren auf unterschiedlichen Faktoren wie beispielsweise intensiven Kostenreduzierungsprogrammen. Auch die Einführung der ersten Fahrzeuge einer neuen Modell-Generation, in der erstmals innovative SKYACTIV Technologien und die neue Formensprache KODO zur Anwendung kommen, stimmt optimistisch.


Innovative SKYACTIV Technologien läuten neue Mazda Produktgeneration ein

"Unsere Rückkehr zur normalen Produktion in Japan zeugt vom Mut und dem Einfallsreichtum der japanischen Bevölkerung und unseren Kollegen vor Ort", so Jeff Guyton, Präsident und CEO Mazda Motor Europe. "Diese Haltung stärkt unser Geschäft in Europa und unterstützt unser Wachstum vor dem Hintergrund eines hervorragenden Produkt-Portfolios und den noch kommenden einzigartigen Fahrzeugen mit der neuen SKYACTIV Technologie."

Bereits im Mai konnte Mazda in beiden japanischen Werken, in denen bis auf den Mazda BT-50 Pickup alle Modelle für den europäischen und deutschen Markt produziert werden, wieder ein Produktionsvolumen von 80 Prozent der ursprünglichen Planung erreichen. Im Juni und den Folgemonaten stellt sich die Lage sogar noch deutlich positiver da. Dies ist durch außerordentliche Leistungen der Mazda Produktionsplaner möglich geworden, die in kurzer Zeit mit den ausgefallenen Zulieferunternehmen Lösungen für eine schnelle Wiederaufnahme der Teilelieferungen erarbeitet haben.


Positive Prognose für das laufende Geschäftsjahr

Allerdings hat die stark eingeschränkte Produktion in beiden Mazda Werken der letzten Monate derzeit noch einen starken Zulassungs- und Markteinfluss zur Folge, so dass Mazda seine ursprünglichen Verkaufsziele hierzulande bislang nicht vollständig erreicht. Durch die jetzt wieder uneingeschränkte Verfügbarkeit und entsprechende Marketing- und Vertriebsprogramme will Mazda in den kommenden Monaten im deutschen Markt jedoch wieder ein deutlich höheres Volumen und mehr Marktanteile erzielen.

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