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Mazda stellt neue Designsprache KODO und Konzeptfahrzeug Shinari vor

03.09.2010
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Seit der Einführung des ersten Mazda Personenwagens R360 Coupé vor genau 50 Jahren hat Mazda mit dem Design seiner Automobile stets versucht, das Thema "Bewegung" auf verschiedene Art und Weise auszuloten und Fahrzeuge zu entwickeln, die ebenso aufregend zu betrachten wie zu fahren sind. Vor allem seit der Einführung der Zoom-Zoom Markenbotschaft verfolgt Mazda das Konzept einer athletischeren und sportlicheren Bewegung. Es spiegelt sich in dem dynamischen Design neuer Modelle wie Mazda6, Mazda RX-8 und Mazda2 wider. In der jüngeren Vergangenheit hat Mazda dieses Konzept weiterentwickelt und um den Aspekt einer von der Natur inspirierten Bewegung erweitert. Beispielhaft dafür stehen die Konzeptfahrzeuge der Mazda Design-Sprache Nagare und der in diesem Stil gestaltete neue Mazda5.

Allein seit der Einführung des ersten Mazda6 im Jahr 2002 hat Mazda für das Fahrzeugdesign weltweit 30 Auszeichnungen gewonnen und darüber hinaus viel Beachtung und Beifall für die verschiedenen Entwürfe und Serienmodelle erfahren. Dies sind Belege für den Erfolg des stark designorientierten Ansatzes, den Mazda seit jeher verfolgt.


"KODO – Soul of Motion": Die kraftvolle Vitalität unvermittelter Bewegung

"Nun haben wir die Bedeutung des Begriffs 'Bewegung' erneut weiterentwickelt", erläutert Mazda Chef-Designer Ikuo Maeda. "Dabei haben wir uns auf die Kraft, Schönheit und Spannung konzentriert, die in der spontanen und unvermittelten Bewegung von Tieren zum Ausdruck kommt. Diese Bewegung steckt voller Vitalität, die jeden Betrachter unverzüglich fesselt. Das nennen wir ‚KODO – Soul of Motion‘, und unser Ziel ist es, diese kraftvolle Vitalität und Geschwindigkeit in künftigen Mazda Modellen zum Ausdruck zu bringen." Die vier Mazda Designstudios in Japan (Hiroshima und Yokohama), Europa (Oberursel/Deutschland) und Nordamerika (Irvine/Kalifornien) arbeiten derzeit gemeinsam daran, neue Ausdrucksformen für Bewegung im Automobildesign zu entwickeln und sie auf zukünftige Serienmodelle zu übertragen.


Mazda Shinari: Viertüriges Sportcoupé als idealer Ausdruck der neuen Designära

Der Mazda Shinari ist als Sportcoupé mit vier Türen und vier Sitzen der pure und ideale Ausdruck des neuen Designthemas „KODO – Soul of Motion“. Das Konzeptfahrzeug zeigt mehrere neue Designelemente späterer Serienfahrzeuge. Das japanische Wort „shinari“ beschreibt die kraftvolle und doch geschmeidige Erscheinung großer Kraft, mit der hochfeste Objekte wie Stahl oder Bambus verdreht oder verbogen werden. Das Wort nimmt außerdem Bezug auf die Erscheinung von Menschen oder Tieren, die ihren Körper flexibel verformen, um eine schnelle Bewegung zu generieren. Diese Bilder und Vorstellungen bilden die Grundlage für die Bezeichnung des Konzeptfahrzeugs.


Der Mazda Shinari ist bereit, jede Sekunde loszuspringen – der Eindruck von Kraft strömt aus jeder Fläche und jeder Komponente des Außendesigns. Das über den gesamten Karosseriekörper verlaufende starke Rückgrat, die plötzliche Entfaltung aufgestauter Energie und das Wechselspiel zwischen schönen und elastischen Bewegungen: All diese Elemente schaffen ein einzigartiges Design. Die ausgeformten vorderen Radhäuser stellen die Weiterentwicklung der markanten Radhäuser dar, die im Mazda RX-8 eingeführt wurden. Sie heben die Vorderräder hervor und akzentuieren die dynamische Bewegung, die in der Seitenansicht des Fahrzeugs ebenso elegant wie sportlich zum Ausdruck kommt. Eine kraftvolle Linie entspringt dem dreidimensional ausgeformten Kühlergrill und setzt sich über Motorhaube, Radhäuser, Leuchteinheiten und Stoßfänger fort. Eine schwebende Aluminiumleiste stellt die Verbindung zwischen Kühlergrill und Scheinwerfern her und verstärkt den dreidimensionalen Eindruck von Geschwindigkeit.


Für das Interieur hat Mazda das Konzept des "ultimativen athletischen Raums" entwickelt. Ergonomische Erkenntnisse werden dabei mit grundlegenden mechanischen Funktionen kombiniert. Während sich der Fahrer auf das Fahren konzentrieren kann, genießen die Passagiere ein Gefühl von Freiheit und Offenheit. Das Prinzip der idealen Fahrerergonomie beherrscht auch die neuartige Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle. Der Fahrer kann dabei zwischen den drei Modi Business, Pleasure und Sport wählen, um die angezeigten Informationen, das Ambiente im Innenraum und die Fahrcharakteristik seinen Bedürfnissen anzupassen.

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