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SKYACTIV Technologien - Höher, niedriger, weniger, komfortabler

11.07.2011
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SKYACTIV – der Name steht für ein ganzes Bündel an Technologien, die Mazda ab 2012 zum Einsatz bringen wird. Sie verbinden mehr Fahrspaß und Effizienz mit geringerem Kraftstoffverbrauch und leisten damit einen weiteren Beitrag zum sparsameren Umgang mit Ressourcen.

Ab 2012 fasst Mazda unter dem Namen SKYACTIV eine neue Generation von Motoren, Getrieben, Karosserien und Fahrwerken zusammen, die darauf ausgerichtet sind, die Effizienz der Mazda Modelle zu steigern und gleichzeitig die Fahrsicherheit und den Fahrspaß weiter zu erhöhen. So konnte etwa der Wirkungsgrad konventioneller Verbrennungsmotoren erheblich verbessert werden.
Mazda hat sowohl einen neuen Diesel- als auch einen neuen Benzinmotor entwickelt, die jeweils mit einem Verdichtungsverhältnis von 14:1 arbeiten. Das Besondere dabei: Im Fall des Benzinmotors handelt es sich um das höchste jemals in einem Serienaggregat realisierte Verdichtungsverhältnis, im Fall des Selbstzünders um das niedrigste. Dadurch konnte der Kraftstoffverbrauch beim Benziner um 15 Prozent, beim Diesel sogar um 20 Prozent gesenkt werden.

Mazda beweist auch mit dem SKYACTIV-MT-Schaltgetriebe Innovationsgeist. Das neu entwickelte Sechsganggetriebe überzeugt mit einer kompakten und leichten Bauweise sowie einer deutlich verringerten inneren Reibung. Neben der erhöhten Kraftstoffeffizienz wurde zugleich die Handhabung verbessert. Das neue Schaltgetriebe setzt dem Fahrer beim Ausrücken eines Ganges einen leicht höheren Schaltwiderstand entgegen, zum Einlegen des nächsten Ganges jedoch einen spürbar geringeren. Der Schaltvorgang fühlt sich so knackiger an und verlangt dennoch weniger Kraftaufwand.

Besonders mit dem neu entwickelten SKYACTIV-Drive-6-Stufen-Automatikgetriebe gelingt den Mazda-Ingenieuren eindrucksvoll die Kombination aus "Kraftstoffeffizienz" und "Fahrspaß". Es verbindet die Vorteile einer konventionellen Wandler-Automatik mit den Vorzügen von stufenlos variablen CVT- und Doppelkupplungsgetrieben und kann auch mit dem neuen SKYACTIV-D Dieselmotor kombiniert werden. Die Gänge sind so abgestuft, dass der Motor überwiegend im verbrauchsgünstigen Drehzahlbereich arbeitet, die Gangwechsel erfolgen schnell und weich.

Auch Karosserie und Fahrwerk haben die Mazda Ingenieure überarbeitet. Für die Entwicklung der SKYACTIV-Body-Karosserie entwarfen sie einen Karosseriekörper, der Leichtbau, hochfeste Materialien und effizientere Strukturen miteinander kombiniert. Bei einer um 30 Prozent erhöhten Steifigkeit und einer damit weiter verbesserten Fahrdynamik konnte das Gewicht um acht Prozent reduziert werden. Die neu entwickelten Radaufhängungen mit Federbeinen vorne und Mehrlenker hinten des SKYACTIV-Chassis Fahrwerks sorgt ebenfalls für eine hohe Steifigkeit und einer Gewichtssenkung um 14 Prozent.

Von den Medien werden die SKYACTIV-Technologien durchweg positiv aufgenommen. "Die Welt" vom 25. Juni 2011 beispielsweise meldet: "Während andere Hersteller Hybride bauen oder Downsizing, also die Verkleinerung des Hubraums bei gleicher oder höherer Leistung, zum Allheilmittel erklärt haben, geht Mazda einen anderen Weg. (…) Am zentralen Arbeitsschritt des konventionellen Hubkolbenmotors haben die japanischen Experten eine Reihe von Eingriffsmöglichkeiten entdeckt, mit denen sie eine Steigerung der Effizienz erreichen wollen. (…) Bei einer ersten Probefahrt in einem Benziner-Prototyp in Verbindung mit dem neuen Schaltgetriebe präsentierte sich der Motor temperamentvoll und durchzugsstark, was schaltfaules Fahren ermöglicht. (…) Die überzeugende Vorstellung des Diesels ist dem satten Drehmoment von 420 Nm gedankt. Der spontane Antritt und die herzhafte Beschleunigung gefällt mit beiden Getrieben."

In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 7. Juni 2011 heißt es: "SKYACTIV haben die Japaner nun ein Bündel von Maßnahmen getauft, die den Verbrauch senken sollen. Angesetzt wird bei den herkömmlichen Benzin- und Dieselmotoren, aber auch am Getriebe oder in der Karosseriestruktur. (…) Komplett überarbeitet hat Mazda zudem den 2,2-Liter-Diesel. (…) Die Besonderheit: Der Selbstzünder erfüllt die Euro-6-Norm ohne aufwendige und gleichzeitig teure Zusatzmaßnahmen (wie die NOx-Nachbehandlung). Bei ersten Probefahrten überraschte der Diesel in einem Mazda-6-Prototyp durch sein geschmeidiges und kraftvolles Ansprechverhalten."

Und der Onlinedienst von "Auto Bild" schreibt am 9. Juni 2011: "Gegensätze unter einen Hut zu bringen, das gehört im Autobau inzwischen zum kleinen Einmaleins. Bestes Beispiel: mehr Leistung bei gleichzeitig weniger Verbrauch. (…) Mazdas Ansatz hört auf den Namen SKYACTIV und soll helfen, die Effizienz aller Modelle der Japaner bis 2015 um 30 Prozent zu verbessern. (…) Der neue Diesel verbrennt effizienter und sauberer. 20 Prozent weniger Verbrauch und 20 Prozent weniger CO2-Ausstoß rechnen die Ingenieure vor. Außerdem produziert er weniger NOx und schädliche Partikel. (…) Der SKYACTIV-Benziner verdichtet mit 14:1 deutlich höher als andere Pkw-Ottomotoren. Das führt zu 15 Prozent weniger Verbrauch bei gleichzeitig 15 Prozent mehr Drehmoment im Vergleich zum 2,0-l-MZR-Motor mit Saugrohreinspritzung."

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