ABS
Das Antiblockiersystem ist eine Bremshilfe, die bei einer Vollbremsung das Blockieren der Räder unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit verhindert. Dabei misst eine elektronische Steuerung permanent die Drehzahlen aller 4 Räder, um eine Neigung zum Blockieren möglichst früh zu erkennen. Durch das Einwirken des Systems auf den Bremsdruck werden dann die Brems- und Seitenführungskräfte optimiert - das Auto bleibt auch bei einer Notbremsung lenkbar.
Activematic
Das Automatikgetriebe Activematic ist ein elektronisch gesteuertes Schaltprogramm. Es erkennt Bergauf- oder Bergab-Fahrten und wählt danach den entsprechenden Schaltpunkt. So vermindert es ständiges Hin- und Herschalten. Es ist erhältlich als 4-Stufen-Automatikgetriebe für den Mazda3 und als 5-Stufen-Automatikgetriebe für den Mazda6.
AdBlue®
AdBlue® ist der eingetragene Markenname des Verbands der Automobilindustrie e.V. (VDA) für die wässrige Harnstofflösung, die beim Mazda System der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) verwendet wird, um umweltschädliche Stickoxide in Stickstoff und Wasser umzuwandeln und so die Stickoxide um ca. 40% zu reduzieren. AdBlue® kommt zurzeit im Mazda CX-7 Diesel zum Einsatz.
ASR
Die Antriebsschlupfregelung verhindert das Durchdrehen der Antriebsräder und hält so den Wagen in der Spur. Bei durchdrehenden Antriebsrädern drosselt die ASR die Gaszufuhr und greift also ins Motormanagement ein, bis die Reifen wieder genügend Grip haben und die Antriebskraft auf die Straße bringen. So ermöglicht sie eine optimale Beschleunigung bei geringerem Reifenverschleiß.
Aufprallenergie-Verteilungs- und Absorptionssystem von Mazda
Das von Mazda entwickelte Konstruktionssystem absorbiert im Falle einer Kollision die Aufprallenergie und leitet sie innerhalb der Karosserie ab. Dabei sorgt die 3fach-H-Konstruktion (Verstärkung des Passagierraums durch H-förmige Träger in Boden, Dach und an den Seiten) für eine stabile Fahrgastzelle und einen verbesserten Insassenschutz.
Bremsassistent
Der Bremsassistent (BA; elektronisch: EBA; mechanisch: MBA) baut bei einer Notbremsung automatisch den Maximaldruck im Bremssystem auf, um so einen möglichst kurzen Bremsweg zu erzielen. Das Programm erkennt eine Notbremsung an der Geschwindigkeit, mit der auf das Bremspedal getreten wird.
Common-Rail
Beim Diesel-Direkteinspritzsystem liegen alle Zylinder an einer gemeinsamen Verteilerleitung (common rail). In dieser Hochdruckleitung wird ein ständiger Druck von mehr als 1.000 bar erzeugt, der Dieselkraftstoff gespeichert und an die elektromagnetisch geregelten Einspritzdüsen verteilt. Öffnet sich eine Düse, so wird der Kraftstoff unter feinster Vernebelung direkt in den Brennraum des jeweiligen Zylinders eingespritzt. Dadurch wird ein hoher Wirkungsgrad durch optimale Verbrennung erzielt. Das Ergebnis: mehr Leistung, höheres Drehmoment, wenig Verbrauch und niedrigere Emissionen.
CO2-Emission
CO2 ist ein Klimagas, das von Natur aus zur Atmosphäre gehört. Die von den Klimagasen verursachte Temperaturerhöhung wird als natürlicher Treibhauseffekt bezeichnet. Ohne diesen läge die bodennahe Lufttemperatur der Erde bei etwa minus 18 °C. Der Gehalt an CO2 in der Atmosphäre nahm in den vergangenen 150 Jahren um rund 30% zu. Verantwortlich dafür ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Gas oder Öle, die wegen der Abholzung der Regenwälder immer weniger kompensiert werden kann. Die CO2-Emission, gemessen in Gramm pro Kilometer, ist das Ergebnis der Multiplikation des Benzinverbrauchs mit 23,3 bzw. des Dieselverbrauchs mit 26,4.
Diesel-Partikelfilter (DPF)
Partikelfilter dienen dazu, gesundheitsschädliche Rußpartikel und Stickoxide, die bei der Verbrennung von Diesel besonders stark anfallen, aus dem Abgas zu beseitigen. Dies geschieht durch Verbrennung in einem Filter, der meist aus Keramik oder Sintermetall besteht.
DOHC
Die Abkürzung bezeichnet eine Bauform des Viertaktmotors, bei der die Ventilsteuerung durch 2 oben liegende Nockenwellen (engl. double overhead camshaft) erfolgt. Werden die Ventile lediglich von einer Nockenwelle im Zylinderkopf gesteuert, spricht man von SOHC (= single overhead camshaft).
DSC
Die Dynamic Stability Control (Dynamische Stabilitätskontrolle) ist ein Steuerungsprogramm und Teil der aktiven Sicherheitsausstattung. Das DSC verhindert, dass ein Auto ausbricht oder ins Schleudern gerät, z.B. in Kurven oder auf glattem Untergrund. Dabei drosselt die Elektronik die Motorleistung und bremst die Räder einzeln und gezielt ab. Drängt beispielsweise in Kurven das Heck nach außen, wird das kurvenäußere Vorderrad abgebremst. Zudem verhindert das DSC auch ein Durchdrehen der Räder bei zu forschem Anfahren.